Trenn-Toiletten

Hygiene und Trenntoiletten

In den ärmeren Regionen in Afrika wie auch in Kenia sind Durchfallerkrankungen und Choleraausbrüche keine Seltenheit.
Dafür verantwortlich gemacht werden vor allem die schlechte Hygiene und die kaum vorhandenen sanitären Anlagen.

In unserem Projekt in Siaya/Kenya werden Trenntoiletten zum Einsatz kommen.
Sie sind bereits fertiggestellt und in Benutzung.

Trenntoiletten ermöglichen die komfortable und hygienische Toilettennutzung an jedem Ort. Einfach, autark und nachhaltig, da kein Wasser- oder Kanalisationsanschluss notwendig ist. Der Verzicht auf Chemie und Wasser ermöglicht eine unkomplizierte Entsorgung und schont die Umwelt.
Ein weiterer nachhaltiger Effekt ist die Vermeidung der durch die sonst üblichen Fäkalgruben verursachten Grundwasserverschmutzung.

„Ingenieure ohne Grenzen e.V“ stellte hierzu die Pläne für den Bau der Trenntoiletten unserem Verein kostenfrei zur Verfügung.

In Trenntoiletten werden die menschlichen Ausscheidungen getrennt und zur Hygienisierung und Aufbereitung separat gespeichert. Urin kann nach einem Monat Lagerungszeit als Dünger verwendet und Fäkalien nach 6 Monaten Lagerzeit zu Kompost weiterverarbeitet werden.

Die Nachhaltigkeit des Projekts wird durch Information und Einbeziehung der lokalen Bevölkerung und durch die Vermittlung des nötigen Wissens darüber sichergestellt. Entsprechende Schulungen sollen das generelle Hygieneverständnis verbessern.

Diese sanitären Einrichtungen sollen die Bevölkerung vor Ort für die Hygiene- und Umwelt-Thematik sensibilisieren.

Siehe Beitrag:

Trenntoiletten vom Hand in Hand Fond

 Bildergalerie: Bau der Trenntoiletten